Zusatzleistungen

Kinesio-Taping

Eine vielseitig einsetzbare chinesische Therapie ist das Kinesio-Taping. Mit farbigen Klebebändern kann mit gezieltem Zug gestützt oder fixiert werden. Die Erfolge reichen von Reduzierung von Blutergüssen bis zu Verbesserung von Schmerzzuständen der Wirbelsäule und Gelenken, der Muskulatur und eine entstauende Wirkung auf das Lymphgefäß-System. Nicht nur bei Sportlern kann man mit Kinesio-Taping vielseitige Behandlungserfolge erzielen, auch für den normalen Patienten gibt es vielseitige Behandlungsgebiete.

Trigger-Point

Die Triggerpunkt-Therapie oder auch Trigger-Point-Therapie genannt, hat als Ziel die Eliminierung sogenannter myofaszialer Triggerpunkte. Das sind lokal begrenzte Verhärtungen in der skelettalen Muskulatur, die lokal druckempfindlich sind und von denen übertragene Schmerzen ausgehen können. Beispiel ist ein myofaszialer Triggerpunkt im Schulterheber-Muskel (Musculus trapezius), der Schmerzen im Schläfenbereich auslöst (= triggert). Die therapeutischen Möglichkeiten richten sich, neben der dauerhaft verkürzten oder fehlbeanspruchten Muskeln, z. B. ungünstige Arbeitshaltung, mangelhafter Trainingszustand etc., gezielt auf die Deaktivierung der permanent kontrahierten Muskelfaser. Als Behandlung der betroffenen Muskeln bieten sich spezifische manuelle Massagegriffe an.

Dorn-Therapie

Dorn-Methode, Dorn-Therapie: Alle Bezeichnungen stehen für eine Behandlungsmethode, um Beschwerden im Rücken und Gelenken sowie Schmerzausstrahlungen in Beine, Arme und Kopf zu behandeln. Blockierungen und Fehlstellungen von Wirbeln und Gelenken werden mit den Händen diagnostiziert und auf eine sanfte, einfühlsame Art therapiert und geschoben (keine Chiropraktik!). Das Schieben erfolgt immer mit einer Bewegung der Gelenke durch den Patienten selbst, er arbeitet die gesamte Behandlung mit. Bei dieser Therapie werden keine Hilfsmittel oder Medikamente verwendet, sie kann jedoch mit jeder anderen Behandlungsmethode kombiniert werden. Die gesamte Behandlung kann man auch als Eigenbehandlung an sich selbst ausführen, Hilfe zur Selbsthilfe. Einfache Selbstübungen nach Dorn für den Patienten nach einer Behandlung sollen für eine dauerhafte Stabilität sorgen.

Ungleiche Beinlängen über längere Zeit können zu instabiler Kreuzbeinstellung führen und weiter zu skoliotischen Haltungsänderungen der Wirbelsäule, die zu Blockaden oder Bewegungseinschränkungen in der Wirbelsäule führen können. Blockaden einzelner Segmente können Schmerzen direkt im Rücken oder in die Extremitäten und Kopf ausstrahlend bereiten, aber auch zu Funktionseinschränkungen einzelner Organe führen, wie zum Beispiel leichte Herzrhythmusstörungen, Magenschmerzen, Migräne, Schmerzen bei tiefer Ein- und Ausatmung etc., wie man immer wieder in der Praxis erleben kann.